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Kreisverband Coburg
für Gartenbau und Landespflege e. V.
  

Presseberichte März 2019

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    ||02|| Salate knackig und frisch
Salate knackig und frisch

Salate knackig und frisch

Salate knackig und frisch

Salate knackig und frisch

 

Frischer, knackiger Salat aus dem eigenen Garten schmeckt einfach am besten. Ganz zu schweigen von den Bergen an Verpackungsfolien, die man einspart, wenn man Salate selbst anbaut. Die immense Sortenvielfalt und bereits vorgezogene Jungpflanzen in Erdpresstöpfen machen die Kultur im Hausgarten einfacher und kürzer. Schon nach 5-6 Wochen kann bei den Klassikern geerntet werden.

Mit hauchdünnem Vlies kann man die jungen Pflanzen auf einfache und effektive Weise vor noch drohenden Kälteeinbrüchen schützen und schon jetzt mit dem Anbau loslegen. Im Freiland lassen sich bei drohenden stärkeren Frösten auch zwei Lagen Vlies schützend auf die jungen Pflanzen legen.

Der Klassiker ist natürlich der bekannte Kopfsalat. Fester und sehr knackig im Kopf ist der Eissalat. Die Kulturdauer ist hier ca. 2 Wochen länger. In der Mitte der beiden Salatarten sind die sog. Batavia Salate angesiedelt. Es gibt sie in zahlreichen Formen und Farben. Pflücksalate ermöglichen eine fortlaufende Ernte über einen langen Zeitraum. Sie werden auch als Kraussalate bezeichnet. Bei den sog. Salatherzen handelt es sich um kleine Romanasalate. Sie bilden nur einen sehr kleinen Kopf. Moderne Salanova Salate zeichnen sich durch straußartige Blattrosetten aus. Ein Schnitt an der richtigen Stelle angesetzt und schon fällt der ganze Salatkopf portionsgerecht auseinander. Neu sind sog. Butterblattsalate, die besonders weiche Blätter besitzen. Rucola zum Beimischen unter Salaten oder auf Pizzen darf eigentlich auch nicht fehlen.

Auch wenn die Salatkultur im Grunde genommen sehr einfach ist, gilt es einige Punkte zu beachten:

Um Salatfäulen vorzubeugen, sollte die Anbauflächen, so möglich, jährlich gewechselt werden, da die pilzlichen Erreger mehrere Jahre lang im Boden überdauern. Werden Pflanzen mit Erdballen gesetzt, sollten diese ca. 1/3 aus der Erde herausschauen. Dies fördert zum einen die Luftzirkulation unter den Blättern, zum anderen die Kopfbildung. Den Pflanzabstand wählt man lieber etwas weiter als zu eng. Mit 30 x 30 cm gibt man den Pflanzen genügend Raum zur freien Entfaltung. Rucola und Salanova Salate können auch enger stehen. Gegossen wird eher weniger, dafür durchdringend.

Aufgrund der immensen Sortenvielfalt gibt es Züchtungen, die sich gut für den Anbau im Gewächshaus oder eher für die Freilandkultur eignen. Seriöse Anbieter statten ihre Sorten mit entsprechenden Hinweisen aus.

Wichtig für den Sommeranbau ist bei den Kopfsalattypen die Schossfestigkeit. Alternativ ist die Verwendung von Schnittsalat möglich. Diese Salate werden ohne aufwendige Voranzucht einfach ins Beet gesät. Nach ca. 3-4 Wochen steht bereits die erste Ernte an. Die Ernte kann dann im Idealfall mehrmals wiederholt werden.

Will man den Salat ohne "Fleischbeilage" genießen, sind läuseresistente Sorten von Vorteil, auch wenn diese manchmal etwas härter schmecken. Rot gefärbte Sorten werden in der Regel weniger von Blattläusen befallen. Eine Abdeckung mit einem Gemüseschutznetz, kann den Zuflug reduzieren.