obst-und gartenbauverein 
Kreisverband Coburg
für Gartenbau und Landespflege e. V.
  

Presseberichte April 2019

zurück
 
    ||04|| Blütenreicher Wiesensaum im Werden
Blütenreicher Wiesensaum im Werden

Blütenreicher Wiesensaum im Werden

Blütenreicher Wiesensaum im Werden

Blütenreicher Wiesensaum im Werden

Blütenreicher Wiesensaum im Werden

 

Ein blütenreicher, etwa 1100 qm großer Wiesensaum soll in den nächsten 2-3 Jahren im Anschluss an den Obstlehrgarten des Kreisverbandes auf dem Gelände des LRA Coburg entstehen. Hierfür wurde durch die Aussaat einer besonderen Saatgutmischung die Grundlage gelegt.

Nach dem gründlichen Umbruch der alten Grasnarbe wurde eine Mischung aus 50% Wildstauden und 50% Gräsern eingebracht, darunter über 60 insekten- und schmetterlingsfreundliche Arten wie z. B. Labkraut, Wiesensalbei, Wiesenmargerite, Wiesenflockenblume und Arten den Storchschnabels.

Angedacht ist hier nicht eine überaus bunte und kurzlebige Blütenmischung, die grundsätzlich nat. auch ihre Bedeutung hat, sondern ein langlebiger Blühstreifen. Er soll sich über die Jahre hinweg am Standort etablieren. Durch die hohe Anzahl ausgebrachter Arten hofft man, dass für die Situation vor Ort geeignete Stauden und Gräser dauerhaft Einzug halten werden.

Um ein gutes Keimergebnis zu erzielen, wurden die lichtbedürftigen Sämereien mit Hilfe eines Sägerätes nur "oben aufgebracht" und anschließend angewalzt. Dies soll einen guten Bodenkontakt garantieren. Bleibt nur zu hoffen, dass die notwendigen Frühjahrsniederschläge das Saatgut auch keimen lassen. Neben Insekten sollen die Sämereien ebenso der heimischen Vogelwelt helfen, von denen Grünfinken, Stieglitze und Co gerne halbreife Sämereien an ihre Jungen verfüttern. Vorgesehen sind eine zweimalige Mahd und eine Abfuhr des Schnittmaterials, so wie es früher im klassischen Sinne auch in der Landwirtschaft praktiziert wurde.

1. Vorsitzender der Kreisverbandes, Landrat Sebastian Straubel, Kreisfachberater Thomas Neder, der Beirat das "Schönere Dorf, die schönere Stadt" und die Fachstellen des Fachbereichs Umweltschutz und des Facility Managements unterstützten diese Maßnahme.