obst-und gartenbauverein 
Kreisverband Coburg
für Gartenbau und Landespflege e. V.
  

Presseberichte September 2016

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    ||04|| Plumerias sorgen für Urlaubsflair






 

(Tn) Vor einigen Jahren waren sie noch eine absolute Seltenheit. Heute werden Plumerias, die oft auch als Frangipani bezeichnet werden, meist als junge und  blühende Stecklinge im gut sortierten Fachhandel als (temporäre) Zimmerpflanzen angeboten. Die Nationalblume Nicaraguas bringt dank ihrer exotischen Blüten zumindest für einige Zeit Urlaubsflair auf die Fensterbank. Die Pflanze ist auch unter den Namen Westindischer Jasmin oder Tempelbaum bekannt. Einige Arten bezaubern neben der Blüte auch durch ihren Duft. Viele Arten verlieren während der Winterruhe ihre Blätter. Manche sind hingegen immergrün.  Mit etwas Kulturgeschick können die auffallenden Exoten an sonnigen Fenstern zumindest einige Jahre kultiviert werden, bevor sie zu groß werden. Mit Hilfe von Stecklingen, die relativ leicht bewurzeln, können die Pflanzen aber regelmäßig neu gezogen und somit in einer verträglichen Größe gehalten werden. 
Im Grunde sind Plumerias, wie sie botanisch genannt werden, nicht sonderlich schwierig zu kultivieren. Wenn man einige Besonderheiten beachtet und die notwendige Toleranz und Geduld investiert, bringt man sie im nächsten Jahr mit etwas Glück auch wieder zur Blüte.

Frangipanis wollen es möglichst sonnig und schätzen ein durchlässiges Substrat. Oft wird hierfür eine Mischung aus Kakteenerde und  Perlite  verwendet. Gegen Staunässe sind sie sehr empfindlich. Kürzere Trockenperioden, die z. B. in Urlaubszeiten schnell mal eintreten können, werden hingegen wesentlich besser vertragen.