obst-und gartenbauverein 
Kreisverband Coburg
für Gartenbau und Landespflege e. V.
  

Presseberichte März 2015

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    ||05|| Knackige Salate aus dem eigenen Garten







 

(TN)Frischer knackiger Salat aus dem eigenen Garten schmeckt einfach am besten. Die immense Sortenvielfalt und vorgezogene Jungpflanzen in Erdpresstöpfen, pflanzfertig vorgezogen, machen die Kultur noch einfacher und kürzer. Schon nach 5-6 Wochen kann bei den Klassikern geerntet werden.

Mit hauchdünnem Vlies kann man sie auf einfache und effektive Weise  vor noch drohenden Kälteeinbrüchen schützen.

Klassiker der der bekannte Kopfsalat. Fester und sehr knackiger im Kopf ist der Eissalat. Die Kulturdauer ist hier ca. 2 Wochen  länger als beim Kopfsalat. In der Mitte der beiden Salatarten sind die sog. Batavia Salate angesiedelt. Es gibt sie in zahlreichen Formen und Farben. Pflücksalate ermöglichen eine fortlaufende Ernte über einen langen Zeitraum. Sie werden auch als Kraussalate bezeichnet. Bei den sog. Salatherzen handelt es sich um kleine Romanasalate. Sie bilden nur einen sehr kleinen Kopf. Moderne Salanova Salate zeichnen sich durch straußartige Blattrosetten aus. Ein Schnitt an der richtigen Stelle angesetzt und der ganze  Salatkopf fällt portionsgerecht auseinander.

Auch wenn die Salatkultur im Grunde genommen sehr einfach ist, sollten einige Punkte beachtet werden:
Um Salatfäulen vorzubeugen, sollte die Anbauflächen jährlich gewechselt werden, da die pilzlichen Erreger mehrere Jahre lang im Boden überdauern. Werden Pflanzen mit Erdballen gesetzt, sollten diese ca. 1/3 aus der Erde herausschauen. Dies fördert zum einen die Luftzirkulation unter den Blättern, zum anderen die Kopfbildung. Den Pflanzabstand wählt man lieber etwas weiter als zu eng. Mit 30 x 30 cm gibt man den Pflanzen genügend Raum zur freien Entfaltung. Gegossen wird eher weniger, dafür durchdringend.

Aufgrund der immensen Sortenvielfalt gibt es Züchtungen, die sich gut für den Anbau im Gewächshaus oder eher für die Freilandkultur eignen. Seriöse Anbieter statten ihre Sorten mit entsprechenden Hinweisen aus.
Wichtig für den Sommeranbau ist bei den Kopfsalattypen die Schossfestigkeit. Alternativ ist die Verwendung von Schnittsalat möglich. Diese Salate  werden ohne aufwendige Voranzucht einfach ins Beet gesät. Nach ca. 3-4 Wochen steht bereits die erste Ernte an. Die Ernte kann dann im Idealfall mehrmals wiederholt werden.

Will man den Salat ohne „Fleischbeilage“ genießen, sind  läuseresistente Sorten von Vorteil, auch wenn diese manchmal etwas härter schmecken. Rot gefärbte Sorten werden in der Regel weniger von Blattläusen befallen. Eine Abdeckung mit einem Gemüseschutznetz, kann den Zuflug reduzieren.

Fotos: Thomas Neder